Majestät - Friedrichsberger Schützengilde

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Unser Majestätenpaar
Jan der "Treffsichere" und Petra "die Vielseitige"
Jan und Petra Ehlers

Punktlandung um 21 Uhr: Auf die Minute genau fiel bei der Friedrichsberger Schützengilde am Dienstagabend der Königsschuss, der den ramponierten Rumpf des Holzvogels schließlich zu Boden fallen ließ. Hinter dem Gewehr am Schießstand freute sich Jan Ehlers aus Dörpstedt, der sein Glück kaum fassen konnte. Eine halbe Stunde lang hatte sich der 42-jährige Gas-, Wasser- und Heizungstechniker einen spannend aber immer fairen Wettkampf mit Sven Wilke (39) aus Busdorf geliefert. Insgesamt 111 Schuss wurden auf den Rumpf abgefeuert. Die letzten 60 davon von den zwei verbliebenen Anwärtern auf die Königswürde.


Mehr als 400 Zuschauer verfolgten das Schützenspektakel auf der Gottorfer Museumsinsel vor traumhafter Kulisse des Schlosses. Das war Stimmung pur: Lautstark feuerte das Publikum beide Gildebrüder mit Zurufen an. „Das ist ein echter Nervenkitzel, wenn dann noch alle rufen und jubeln. Wahnsinn“, sagte Wilke, der dem neuen König als fairer Verlierer als erster gratulierte.

Die Königswürde ist für Jan Ehlers, der nun den Beinamen „der Treffsichere“ führt, die Krönung einer turbulenten Woche. Erst am vergangenen Freitag hatte er seine Petra (44) geheiratet, die nun den königlichen Namenszusatz „die Vielseitige“ erhielt. Doch damit nicht genug: Das kunterbunte Hochzeitsspektakel, das in den Wikingerhäusern von Haithabu und im Festzelt der Gilde stattfand, wurde nur wenige Tage zuvor von einem Fernsehteam für die Sendung „Vier Hochzeiten und eine Traumreise“ begleitet, wo das Paar ebenfalls eine Hauptrolle spielen sollte. Nun regieren die Frischvermählten auch noch für die nächsten drei Jahre als Königspaar. „Mehr geht einfach nicht“, sagte Ehlers vor der Proklamation durch den 1. Ältermann Uwe Hahn.

Nach dem großem Zapfenstreich mit den Schleswiger Husaren und dem Musikzug der Bugenhagenschule wurde das neue Königspaar durch den Friedrichsberg geleitet – und wieder zurück, denn der Weg zum Wohnort ins rund 25 Kilometer entfernte Dörpstedt wäre für die Gildegesellschaft am späten Abend einfach zu weit gewesen.

Textquelle: Schleswiger Nachrichten vom 19.06.2014 von Frau Christina Weiß

 
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